Mit einer Pulsuhr bewaffnet, haben wir gemessen, dass man während einer unserer regulären Trainingseinheiten ca. 1500 Kalorien und 150 Gramm Fett verbrennt. In Einzelfällen kann dieser Wert sogar noch höher liegen.

Ein intensives Training bedeutet aber auch ein zusätzliches Maß an Körperbelastung. Diese Belastung sollte durch gesunde Ernährung ausgeglichen werden. Hierfür eignen sich ganz besonders Obst und Gemüse. Sie liefern lebenswichtige Nähr- und Ballaststoffe und sind kalorienarm. Sie enthalten wenig Fett und viele Vitamine, helfen für die Verdauung und nützen dem Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Zudem stärken Obst und Gemüse das Immunsystem und beugen Herz-/Kreislauferkrankungen und Krebs vor. Die tägliche Menge Menge an Obst und Gemüse sollte etwa 800-1000 Gramm betragen.

Nachstehend mal eine Aufstellung wie es gehen könnte:

1. Frühstück:
Frisches Obst im Müsli oder Joghurt mit Früchten (Apfel, Birne, Banane, Orangen, Mandarinen, Trauben - gerne auch Früchte nehmen, die einem schmecken). Wer es etwas reichhaltiger mag, weil er morgens gewöhnt ist viel zu Essen, der kann auch statt dem Müsli gerne Haferbrei essen. Diesen mit Zimt, Äpfel, Birnen, Bananen, Grapefruit, Rosinen etc. aufbereiten. Nüsse wie Mandeln, Walnüsse oder Paranüsse sollten auch in Müsli oder Haferbrei gemischt werden.
Frühstücksverweigerer sollten ein großes Glas frisch gepressten Orangensaft trinken. Alterativ kann auch ein Tomatenaft mit Salz als Gemüseersatz herhalten oder gar ein Obst- bzw. Gemüsemix in Form eines Shakes.

2. Vormittags
Rohkost bietet sich als Knabberei für zwischendurch an: Paprika-, Möhren- und Gurkenstücke kann man am Arbeitsplatz gut lagern. Geputzt und geschnitten sind sie kleine, appetitliche Sattmacher für zwischendurch. Auch geschnittenes Obst oder Gemüse zum Pausenbrot verrichtet seine Dienste, ist frisch und macht Appetit.

3. Mittags
Ein großer Salatteller oder ein kleiner Salat und eine große Portion Gemüse sind mittags genau das Richtige. Neben dem klassischen grünen Salat, bieten sich zahllos schmackhafte und sättigende Möglichkeiten wie: Tomaten, Gurken, Karotten, Mais, Bohnen, Blumenkohl, Zucchini, Käse, Putenbrust, Nüsse etc.

4. Nachmittags
Obst in jeder Form liefert Energie und hält den Blutzuckerspiegel stabil. Wer Obst nicht so gerne verzehrt, der kann sich ein Fruit-Smoothie machen oder auch auf Früchte mit Schokoladenüberzug ausweichen (während der Wiesnzeit besonders begehrt ;o)

5. Abends vor dem Training
Bevor es zum Training geht, ist ein zuckerhaltiger Snack sinnvoll. Z. B. eine Banane – gerne auch mit Erdnussbutter.

6. Abends nach dem Training
Nach dem Training sollte man Eiweiß zu sich nehmen, das zum Beispiel in Joghurt und vor allem in Quark enthalten ist. Mit etwas Obst angerührt hat man schnell einen individuellen Lieblingsjoghurt kreiert. Alternativ ein Shake mit Joghurt, Milch und Obst. Grundsätzlich gilt: Statt fettigen, salzigen Knabbereien vor dem Fernseher lieber geschnittetes Gemüse und ein Kräuter-Quark-Dip.


Nachtehend ein paar schnelle und leichte Rezepte:
Gemüseplatte mit Dip (5 Minuten):
Verschiedene Gemüsesorten, die zum Rohverzehr geeignet sind, wie Paprika, öhren, Kohlrabi, Blumenkohl, Zucchini oder Gurken. Gemüse waschen und putzen. Gemüse in Streifen schneiden. Die Streifen auf einem großen Teller anrichten. Entweder einen Dip aus Magerquark mit getrockneten oder tiefgefrorenen Kräutern herstellen oder einen fettarmen fertigen Dip verwenden.

Bunter Salat (2 Minuten):
Fertig geputzten gemischten Salat nehmen (aus der Kühltheke). Dressing aus etwas Pflanzen- oder Olivenöl, Essig, eine Prise Jodsalz, Pfeffer, Paprika und Kräuter herstellen, mischen, fertig.

Beeren-Shake (3 Minuten):
Halbe Packung tiefgefrorener Heidel- oder Himbeeren. In der Mikrowelle auftauen und mit einem Mixstab pürieren. Einen Becher Buttermilch oder Kefir dazugeben und beides vermischen.

Bunter Obstsalat (4 Minuten):
Apfel, Banane, Orange, Trauben (bitte mit kernen, da sich darin etwa 1/3 der wertvollen Inhaltstoffe befinden), oder was einem sonst noch an Obst in die Finger kommt, zerkleinern und mit etwas Buttermilch, mageren Yoghurt oder Magerquark vermischen - gerne kann auch tiefgekühltes Beerenobst (in der Mikrowelle auftauen) beigemischt werden.